Auf dem Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Dazu gehören beispielsweise die getrennte Abfallsammlung, die Erfassung von Energie- und Wasserverbräuchen sowie Maßnahmen zur Pflege der Außenanlagen.
Kristallklares Wasser, kühle Wälder und urbane Grünoasen prägen das Landschaftsbild von Konstanz und dem Bodensee. Der Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau liegt zudem idyllisch im Naturschutzgebiet. Diese besondere Umgebung lädt dazu ein, die Natur aufmerksam und rücksichtsvoll zu erleben. Bei der Gestaltung und Pflege des Platzes verbindet der Naturcampingplatz die besondere Lage am Bodensee mit konkreten Maßnahmen in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall und Außenanlagenpflege.
Die einzelnen Maßnahmen werden im Folgenden vorgestellt.
Wie wird Nachhaltigkeit auf dem Campingplatz umgesetzt?
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Wo möglich, wird Müll vermieden. Anfallender Müll wird gewissenhaft getrennt, um möglichst viel recyclen zu können.
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Der Energieverbrauch (Strom, Heizung, Wasser) und die Abfallmenge werden dokumentiert und überwacht. Wo immer möglich, werden Optimierungen vorgenommen, um die Menge zu senken.
- Wassersparende Duschen und Sanitäranlagen
- Energieerzeugung mit Solarzellen
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Zertifizierungen nach einheitlichen Kriterien schaffen einen Rahmen, der für alle nachvollziehbar ist. Dies erfordert ein stetiges Bemühen und Weiterentwickeln von Maßnahmen.
Der Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau hat folgende Zertifizierungen:
- ECOCAMPING: Die Initiative für ökologisches Campen zeichnet Campingunternehmen für ihr Engagement im Umwelt- und Naturschutz aus. Auf der Website von ECOCAMPING gibt es weitere Informationen zur Zertifizierung.
- EU-Ecolabel: Um das EU-Ecolabel zu erhalten, müssen Campingplätze 22 vorgeschriebene Kriterien zwingend erfüllen. Zu den Kriterien gehören unter anderem Anforderungen an Energie- und Wassermanagement (Nutzung von Ökostrom, wassersparende Duschköpfe oder WC-Spülungen), Abfallvermeidung, den Einsatz effizienter Beleuchtung (Verwendung von LEDs) sowie die Schulung von Personal und die Information von Gästen zu den Umweltzielen, der Verzicht auf Einwegprodukte, die Nutzung lokaler Dienstleister, der Einsatz von Reinigungsmitteln, die den Kriterien des EU Ecolabels entsprechen, unversiegelte Böden etc.
- Alle Informationen gibt es hier auf der Website.
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Der Campingplatz liegt in einem Naturschutzgebiet. Gäste können Natur und eine artenreiche Tier- & Pflanzenwelt erleben, darunter viele Fledermausarten und zahlreiche Wasservögel. Im Winter kommen Zugvögel hinzu, die am Bodensee überwintern. Um den Zugvögeln und der Natur genügend Zeit zur Erholung zu bieten, ist der Campingplatz über die Wintermonate geschlossen.
Vorschläge für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen
– im Urlaub und zu Hause
Einkaufen und Verpackungen
- Wiederverwendbare Stoffbeutel statt Plastiktüten nutzen
- Obst und Gemüse lose oder in Einkaufsnetzen aus Stoff kaufen
- Frischetheke statt verpackter Lebensmittel wählen
- Süßwaren möglichst unverpackt oder in größeren Verpackungseinheiten kaufen
- Größere Packungen wählen, statt vieler kleiner Packungen (wenn sie vollständig verbraucht werden)
- Milch, Joghurt, Saft etc. im Glas kaufen (Mehrwegverpackungen bevorzugen)
- Mehrwegflaschen für Leitungswasser nutzen und wieder auffüllen
Lebensmittel und Getränke
- Coffee to go im Thermo- oder Mehrweg-Becher genießen
- Brotdose oder Bienenwachstücher für Pausenbrot/Reiseproviant verwenden
- Regional und saisonal einkaufen
- Bewusster Verzehr von Lebensmitteln (z.B. Fleisch, Südfrüchte)
- Weniger Essen wegschmeißen: bewusstes Vorplanen und Einkaufen
Haushalt und Hygiene
- Produkte mit wenig Verpackung (feste Seife statt Duschgel) oder Nachfüllangebote wählen
- Produkte ohne zugesetzte Kunststoffpartikel wählen (z.B. Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polyethylenterephthalat (PET))
- Wiederaufladbare Akkus statt Batterien nutzen
- Wattestäbchen und Hygieneartikel in den Restmüll entsorgen, nicht in die Toilette
Nachhaltiger Konsum
- Vor dem Kauf überlegen: Brauche ich das wirklich?
- Teilen und ausleihen statt neu kaufen
- Reparieren statt neu kaufen
- Qualität kaufen: „Klasse statt Masse“ – Auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit achten
- Gebraucht kaufen bzw. verkaufen
- Bestellungen bündeln, unnötige Retouren durch Internetkäufe vermeiden und beim Einkauf eigene Taschen / Behälter verwenden
- „Bitte keine Werbung“ an den Briefkasten anbringen